Was tut Anwalt des Kindes in Hamburg?

Der Verein wirbt bei Gerichten und Jugendämtern (Amt für soziale Dien­ste) dafür, vermehrt die ab 1.7.98 rechtliche Möglichkeit zu nutzen,"... in den Fällen Anwalt des Kin­des einzusetzen, in denen offen­sichtlich schwer­wiegende Interessenkolli­sionen zwi­schen Sorgeberechtigten und Kindern bzw. Jugend­lichen bestehen oder entstehen kön­nen".

Der Verein vermittelt VerfahrenspflegerInnen, die in der Lage sind,

Der Verein bietet Fortbildung, Erfahrungsaustausch und gegenseitige Weiterbildung für tätige VerfahrenspflegerInnen an.

Der Verein setzt sich für die Wiedereröff­nung der Beratungsstelle "Anwalt des Kindes“ ein, in der drei Jahre lang ein interdiszi­plinäres Team - eine Juristin, eine Psycholo­gin, ein Sozialpädagoge und eine Koordina­torin - als Modell (ABM Förderung) ge­zeigt ha­t, daß es auch in sehr schwieri­gen Fällen helfen konnte, in denen das Wohl von Kin­dern bzw. Jugendlichen we­gen Streitigkeiten zwischen Erwachsenen außer Blick geraten war oder zu geraten drohte.

Der Verein setzt sich für die weitere Verbesserung der Vertretung von Kindern und Jugendlichen in Gerichtsverfahren ein, die über das hinausgehen, was ab 1.7.98 Gesetz ist, d.h. z.B. für "Anwalt des Kindes" als interdisziplinäres Tandem wie in England.

Der Verein arbeitet an der Neukonzepti­on der Entscheidung über das el­terliche Sor­gerecht bei Trennung der Eltern und ei­ner eigenständigen Versorgungsre­gelung für Kinder und Jugendliche und ih­rer Erzie­hungspersonen, damit der Streit um das Sor­gerecht und die Unterhaltszah­lungen nicht, wie bisher, auf Kosten und zu Lasten der Kin­der bzw. Jugendlichen geht.

Der Verein bietet Rechtsberatung für Kinder und Jugendliche durch RechtsanwältInnen in Zusammenarbeit mit der ÖRA Hamburg an