Aktuelles:

Interview mit Rudolf von Bracken, veröffentlicht in der Zeit im Mai 2020: Jugendämter: Die Wahrheit liegt bei den Kindern.

Stern-Interview mit Savina Schlüter: Verfahrensbeistand im Gespräch. Verfahrensbeistand: Kindeswille entspricht nicht unbedingt Kindeswohl

Auswertung der Fachveranstaltung von Anwalt des Kindes in Hamburg: Dienstag, den 23.10.18
Thema: Verantwortungsgemeinschaft Jugendamt und Justiz im staatlichen Wächteramt - funktioniert sie?

Die 70 Empfehlungen der Enquetekommision an den Hamburger Senat

Zur Erinnerung:

Einladung zur Fachveranstaltung am 23.10.18 im Hamburg-Haus, Eimsbüttel, Doormannsweg 12 von 14:00 bis 18:00 zum Thema:

Verantwortungsgemeinschaft Jugendamt und Justiz im staatlichen Wächteramt - funktioniert sie?

Auf dem Podium::

Dr. Guido Christensen, Vizepräsident des Oberlandesgerichts

Herr Helmut Eidenmüller, Deutscher Familienverband LV Hamburg e.V.

Frau Viola Laux, Fachbereichsleitung im Amt für Familie

Herr RiAG Thomas Meyn, Leiter des Familiengerichts des Amtsgerichts Barmbek

Frau Katja Siemering, Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, Familieninterventionsteam

Die Veranstaltung richtet sich an Kolleginnen und Kollegen in den Jugendämtern, in den Familiengerichten und bei freien Trägern der Jugendhilfe, an Verfahrensbeistände, Fachanwälte und an Interessierte in der Fachöffentlichkeit.

Nach einführenden Kurzbeiträgen der Referenten verfolgt die Veranstaltung vor allem das Ziel, in einer Diskussion das jeweilige Verständnis für die unterschiedlichen Einschätzungen zum Thema Kindeswohl insbesondere in Sorgerechtsverfahren deutlich werden zu lassen und zu verbessern. Es soll deutlich werden, dass trotz unterschiedlicher Rollen und Verantwortlichkeiten für die Beteiligten das Kindeswohl im Mittelpunkt steht. Und dies bedeutet vor allem das Recht und die Verpflichtung, dass die jeweiligen Positionen, auch wenn sie hinsichtlich ihres Handlungs- und Entscheidungsbedarfs kontrovers erscheinen, zu vertreten sind.

Der weiter unten beigefügte Beitrag von Helmut Eidenmüller, Deutscher Familienverband, Landesverband Hamburg, beschreibt aus seiner Sicht einen Problemaufriss zum Thema „Verantwortlichkeiten bei der Sicherstellung des Kindeswohles, wie er sich aus den unterschiedlichen Veröffentlichungen und Medienberichten, sowie aus seinen Eindrucken aus Gesprächen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendhilfe darstellt. Der Autor war über vier Jahrzehnte in unterschiedlichen Funktionen und Verantwortlichkeiten in der Jugendhilfe tätig und lehrt seit vielen Jahren an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie Jugend- und Familienrecht.

Über eine rege Beteiligung aus den praktischen Arbeitsfeldern der eingangs genannten Zielgruppen würden wir uns freuen. Wir bitten Sie, uns Ihre Teilnahme bis zum 12.Oktober 2018 mitzuteilen. Zu Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter 040-31796919 und der E-Mail-Anschrift zur Verfügung

Beitrag:

Verantwortungsgemeinschaft im staatlichen Wächteramt –

funktioniert sie?

Veranstaltung des Vereins „Anwalt des Kindes Hamburg e.V.“

am 23. Oktober 2018

 

Der Freiburger Missbrauchsprozess hat die Fachwelt und die Öffentlichkeit erschüttert. Eine Mutter und ihr Lebensgefährte haben den heute Zehnjährigen mehr als zwei Jahre vielfach vergewaltigt und zur Prostitution gezwungen. Dafür wurde das Kind über einen anonymen Bereich des Internet an Männer aus dem In- und Ausland verkauft. Die Betroffenheit bei den Beteiligten ist groß und die Frage steht im Raum, „wie kann das passieren“?

Im Mittelpunkt der Kritik stehen das Jugendamt, das die Familie über Jahre betreute und das Familiengericht, das sich in einem Sorgerechtsverfahren nur auf die Aussagen der Mutter verlassen hat. Der Junge war nicht befragt worden. Als Konsequenz fordert der Deutsche Kinderschutzbund nicht nur die Aufnahme der Kinderrechte in die Verfassung und eine gesetzliche Regelung für das Recht des Kindes auf einen Anwalt. Vielmehr fordert der mit 50.000 Mitgliedern größte deutsche Kinderschutzverband auch mehr qualifiziertes Personal bei Staatsanwaltschaften und Jugendämtern sowie mehr fachliche Kompetenz bei den Familiengerichten.

Familiengerichten und Fortbildung

Der Ruf nach mehr Qualifikation für Familienrichter ist nicht neu. So stieß die für Jugendhilfe in Hamburg zuständige Senatorin Melanie Leonhardt in einem Abendblattinterview[1] u.a. ein Thema an, das nicht nur fachliche Konfliktlinien zwischen Jugendhilfe und Justiz offenbarte. Es ging aus der Sicht von Leonhardt um die nicht vorhandene verbindliche Fortbildung für Familienrichter in Fragen des pädagogischen Kindeswohles. Dies insbesondere im Zusammenhang mit Fällen, in denen Kinder immer wieder in Obhut genommen werden, nachdem sie nach einer Zeit bei Pflegeeltern wieder den leiblichen Eltern zugesprochen wurden.

Die Reaktion der obersten Richter der Stadt erfolgte prompt[2]. In einem offenen Brief kritisierten die Oberlandesgerichtspräsidentin Erika Andreß und Amtsgerichtchef Hans-Dietrich Rzadtki die Aussagen Leonhardts in harten Worten als „sachlich falsch“ und „persönlich beleidigend“.

Allein die Wortwahl von Seiten der Gerichte macht deutlich, dass es sich bei den Gerichten offensichtlich um mehr als inhaltliche und sachbezogene Kontroversen handelt; vielleicht sogar fühlen sich Richterinnen und Richter durch die Kritik in ihrem verfassungsrechtlichen Anspruch auf Unabhängigkeit (Art. 97 GG) verletzt. Diese Sensibilität überrascht insofern, als Leonhardt mit der von ihr formulierten Problemstellung nicht alleine steht; auch von Anwälten und Experten aus der Wissenschaft  ist Kritik aus derselben Richtung zu hören. So setzt sich Prof. Dr. Ludwig Salgo, Goethe Universität Frankfurt am Main, anlässlich der Entscheidungen des Amtsgerichtes Freiburg vom 11.04.2017 und des Oberlandesgerichtes Karlsruhe vom 27.07.2017 im sog. „Breisgauer-“ oder auch „Staufener Fall“ in seinem Artikel „der qualifizierte Familienrichter als tragende Säule im Kinderschutz“ mit der Notwendigkeit einer gesetzlich zu etablierenden Aus- und Fortbildung von Familienrichtern auseinander[3].  In seinem Fazit kommt er zum Schluss: „Richter/-innen sollten einen Rechtsanspruch auf Fortbildung haben, eine solche müsste die ganze Breite der Aufgaben und damit auch die aufgezeigten schwierigen Themen umfassen. Richter/-innen müssten die Teilnahme, wie viele andere Professionelle, nachweisen müssen. Ihre Teilnahme sollte – nicht nur auf dem Papier – für ihre Arbeitsbelastung (auf den sog. Pensen) wie auch bei der Beförderung -  Berücksichtigung finden. Wir brauchen gut aus- und fortgebildete Richter/-innen, auf sie setzt nicht nur die Verfassung, sie sind – neben dem Jugendamt – eine der tragenden Säulen im Kinderschutz.“

Auch Prof. Dr. med. Jörg Fegert, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Universitätsklinik Ulm und Dr. jur. Andrea Kliemann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm, kommentieren in ihrem Aufsatz „Fortbildungsverpflichtung für Familienrichterinnen  und Familienrichter“ die immer wieder die Öffentlichkeit erschütternden schlimmen Einzelfälle von schwerem sexuellen Missbrauch, wie jüngst im südbadischen Staufen, Breisgau-Hochschwarzwald.[4] Die Autoren orientieren sich an der These, dass vor dem Hintergrund potentiell erfolgter Misshandlungsformen und die sich daraus ergebenden traumatisierenden Kindheitserlebnisse eine alleinige Forderung nach mehr Richterfortbildung oder Zwangsfortbildung zu bestimmten Inhalten unangemessen sei. Außerdem sei klar, dass die punktuellen Erwähnungen von häuslicher Gewalt, von Kindesmisshandlung und Vernachlässigung im Rahmen der Ausbildung für die richterliche Aufgabenstellung kaum ausreichend sein können. Möglicherweise mangele es der Debatte um Richterfortbildung nicht an sich widersprechenden grundsätzlichen Positionen, sondern eher an einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Gegenstand. In Ihrem Fazit kommen die Autoren u.a. zum Ergebnis:

Veröffentlichte Literatur und wissenschaftliche Debatte ist eine wichtige Grundlage der kontinuierlichen Weiterbildung, zu der Fachzeitschriften beitragen. Der vorliegende Beitrag sollte sich nicht am Einzelfall festhalten, sondern im Gegenteil dafür plädieren, dass in der gesamten Ausbildung von Juristinnen und Juristen und besonders in der Fort- und Weiterbildung von Familienrichterinnen und Familienrichtern künftig Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass Gesprächsführung zur Kindesanhörung adäquat erlernt und umgesetzt werden kann und Kindesentwicklung und mögliche Belastungen von Kindern adäquat eingeschätzt werden können

Handlungsbedarf bei Jugendämtern

Doch nicht nur bei Gerichten sollte ein sachorientierter Denkprozess Einzug halten, auch Jugendämter sind gefordert im Spannungsfeld zwischen Vertrauen und Kontrolle bei den Eltern das Kindeswohl und insbesondere seine Durchsetzung in einem familiengerichtlichen Verfahren nicht aus dem Auge zu verlieren. Hier zeigt sich allerdings nicht selten, dass Jugendämter  aus unterschiedlichsten Gründen in Bezug auf die Überlegung, Beschwerde gegen den Beschluss eines Familiengerichts einzulegen, zurückhaltend sind. So kommentiert Prof. Dr. Stefan Heilmann im Editorial der Zeitschrift für Kindschaftsrecht und Jugendhilfe[5]: „Es ist…bemerkenswert, dass – wie auch das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht jüngst festgestellt hat – Jugendämter trotz ihrer herausgehobenen verfahrensrechtlichen Stellung selten Beschwerde einlegen, obwohl sie des Öfteren mit der amtsgerichtlichen Entscheidung nicht einverstanden sein können, weil diese von der eigenen Empfehlung abweicht.“ Damit vergibt das Jugendamt die Gelegenheit zur Beschwerde, die ihm gem. § 162 Absatz 3 FamFG ausdrücklich im Sinne des Kindeswohles zusteht.

Hinzukommt, dass nach Information Hamburger Verfahrensbeistände, Jugendämter in Sorgerechtsverfahren nicht mehr vertreten sind, wenn das Gericht gem. § 158 FamFG einen geeigneten Verfahrensbeistand bestellt hat (nicht empirisch belegt). Dies widerspricht dem Grundsatz, wonach insbesondere in Verfahren nach den §§ 1666 und 1666a BGB das Jugendamt zu beteiligen ist (§ 162 Absatz 2 FamFG).

Die Gründe für eine solche Zurückhaltung sind unterschiedlich. Aus Gesprächen mit Jugendamtsmitarbeitern (ASD) werden hierzu folgende Hinweise gegeben:

·         mir fehlt die Zeit und der Verfahrensbeistand stellt ja sicher, dass die Kindeswohlinteressen im Verfahren vertreten werden;

·         ich kann mich ohnehin mit meiner pädagogischen Auffassung nicht durchsetzen, weil das Elternrecht in der Regel von Familienrichtern höher als das Kindesrecht eingeschätzt wird,

·         ich fühle mich im Verfahrensrecht insbesondere dann überfordert, wenn Elternteile sich anwaltlich vertreten lassen und sich gegenüber dem Familienrichter aufgeschlossen zeigen, einer möglichen Gefährdung des Kindeswohles entgegenzutreten und öffentliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, obgleich sie nachweislich im Rahmen der Beratung gem. § 8a Absatz 1 SGB VIII, jegliche Hilfe gegenüber dem Jugendamt abgelehnt haben.

Was ist zu tun?

Losgelöst von den eingangs benannten und berechtigten Forderungen des Deutschen Kinderschutzbundes und den Plädoyers von Prof. Dr. med. Jörg M. Fegert, Dr. Jur. Andrea Kliemann und Prof. Dr. Ludwig Salgo für eine verpflichtende Qualifizierung von Familienrichterinnen und Familienrichtern  erscheint es zunächst geboten, in der Auseinandersetzung zwischen Jugendhilfe und Familiengerichte sprachlich abzurüsten. Hinweise, man fühle sich von einer Kritik „diffamiert“ oder „persönlich beleidigt“ sind nicht zielführend. Familiengerichte und Verantwortliche der Jugendhilfe sollten sich darauf verständigen können, dass man auf Augenhöhe, ggf. mal auch in der Sache kontrovers, um eine angemessene Lösung zur Sicherung des Kindeswohles ringt.

in den Familiengerichten

Insofern macht es Sinn, die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen für Familienrichter einen verbindlichen Status zu geben. Hilfreich erscheint hier eine „Entschließung des Deutschen Bundestages (BT-Drucks. 18/90292, S. 8)“,  die im Zusammenhang mit der Änderung des Sachverständigenrechts auf Initiative des Rechtsausschusses eine, „angemessene Qualifikationsanforderungen“ sowie „angemessene Eingangsvoraussetzungen für Familienrichter“ anmahnt. Dabei geht es u.a. auch um „Querschnittskompetenz im kommunikativen und analytisch-diagnostischen Bereich“[6]. Dass die Fortbildung u.a. auch für Familienrichterinnen und Familienrichter für diese Legislaturperiode eine politische Bedeutung hat, wird aus Ziffer 2 der Koalitionsvereinbarung vom 07.02.2018 „Kinder stärken – Kinderrechte ins Grundgesetz“ deutlich. In der es heißt: „Wir wollen die Qualitätsentwicklung und –sicherung sowie die Forschung im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, des Familienrechts und des Gutachterwesens voranbringen…..Von allen an familiengerichtlichen Verfahren Beteiligten Berufsgruppen erwarten wir kontinuierliche Fortbildung in fachlicher und methodischer Hinsicht für ihre anspruchsvolle Tätigkeit und interdisziplinäre Zusammenarbeit.“

in den Jugendämtern

Unabhängig von den in der Fachöffentlichkeit umstrittenen Strategien einer Verregelung sozialpädagogischen Handelns, sollten Sozialpädagogen im Rahmen ihrer Ausbildung verstärkt im Verfahrensrecht geschult und durch regelhafte Supervision in ihrer „Haltung“ als Verantwortliche im Jugendhilfesystem gestärkt werden. Hierfür stellte kürzlich der Leiter des Jugendamtes Hamburg-Mitte, Martin Kloszowski, im Rahmen eines Artikels im Hamburger Abendblatt „Der Kampf um David“[7]  einen vielversprechenden Fortbildungsansatz für Jugendamtsmitarbeiter vor. Er fordert ein „Fehlermanagement“; hierzu hat er die Einrichtung der ersten Ombudsstelle in einem Hamburger Jugendamt vorangetrieben. In seiner Begründung führt er aus: „Es braucht unabhängige Instanzen mit Kontrollfunktionen“. Kontrolle sei in Jugendämtern immer ein schwieriges Thema, „weil bei vielen Mitarbeitern die Angst wächst, Fehler zu machen“. Er werbe aber immer wieder dafür: „Wir wollen aus Fehlern lernen.“ Das sei nicht einfach. „Aber es ist der einzige Weg“.

Was die Beteiligung von Jugendämtern in familiengerichtlichen Verfahren betrifft, hat Prof. Dr. Ludwig Salgo eine klare Position. Grundsätzlich haben sich Jugendämter auch an den in der Regel von ihnen selbst initiierten Sorgerechtsverfahren zu beteiligen (§ 50 SGB VIII i.V. mit § 162 FamFG), unabhängig davon, ob ein Verfahrensbeistand durch das Familiengericht bestellt wurde. In der Begründung führt  Salgo aus:

Aufgabe des Jugendamtes ist dabei, im familiengerichtlichen Verfahren aufzuzeigen, welche Mittel der Jugendhilfe zum Einsatz kamen und warum es nicht gelungen ist, Kindeswohlgefährdungen abzuwenden. Genau diese Nachweise hat in letzter Zeit das BVerfG widerholt eingefordert. Fokussiert finden sich diese Maßnahmen der Jugendämter in den zwingend aufzustellenden Hilfeplänen. ‚Erzieherische‘ und ‚soziale‘ Gesichtspunkte zur Entwicklung des Kindes sowie die zum Einsatz kommenden Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe im konkreten Einzelfall sind hier im Hilfeplan präzise beschrieben. Der Hilfeplan dient gerade in Kindeswohlgefährdungsverfahren als Grundlage für die Unterrichtung des Familiengerichts über angebotene und erbrachte Leistungen. Diese im RegE zum KJSG vorgeschlagene Vorlagepflicht der Hilfepläne an die Familiengerichte ist vorbehaltlich zu begrüßen; sie schaffte mehr Transparenz, erspart Rückfragen, beschleunigt das Verfahren und wertet die im Hilfeplanungsprozess der Kinder- und Jugendhilfe erfolgten Anstrengungen auf.“[8]

 

Diskussionsforum:

Kinderschutz (in Hamburg) im Wandel der Zeit
Rechtsmedizin und soziale Dienste im interdisziplinären Dialog
Beitrag von Prof.Dr. Klaus Püschel, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin- Uni-Klinik Hamburg
und
Helmut Eidenmüller, Deutscher Familienverband, Landesverband Hamburg e.V.


Beitrag in der Pdf Version als Auszug aus dem Geschäftsbericht 2015/2016 der Rudolf-Balin-Stiftung

 

Veranstaltungsreihe für berufstätige VerfahrenspflegerInnen, FamilienrechtsanwältInnen, RichterInnen an den Familiengerichten und MitarbeiterInnen der Jugendämter:
Fortbildung, Erfahrungsaustausch und gegenseitige Weiterbildung...

Die Veranstaltungsreihe findet im Augenblick nicht statt. Der Vorstand hat beschlossen, einen neuen Internetauftritt zu gestalten, auf dem vor allem ein Diskussionsforum zu aktuellen Fragen stattfindet, die Kinderrechte betreffen,.

Dieser Auftritt wird in Kürze fertig gestaltet sein.

Es ist außerdem geplant, im Jahr einen Fachtag durchzuführen

 

 

 

Frühere Veranstaltungen:

Wer Interesse an einer der früheren Veranstaltungen hat, aber nicht kommen konnte, kann gerne nachfragen, ob es zu der Veranstaltung Informationsmaterial gibt.

Festveranstaltung:Bestandsaufnahme: 25 Jahre „Anwalt des Kindes“: Brauchen wir ihn immer noch, oder neu, oder schon wieder?

am Montag, den 15.04.13 von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr im Plenarsaal des OLG Hamburg Sievekingplatz 1 20355 Hamburg

Festvorträge:

Prof. Dr. jur Ludwig Salgo, Uni Frankfurt am Main, Sachverständiger und Rechtsberater der Bundesregierung, wissenschaftlicher Vorbereiter und Begleiter der Idee „Anwalt des Kindes“ der 1. Stunde: „Entwicklung der Verfahrensbeistandsschaft aus der Sicht der ersten Stunde“

Erem. Prof. Dr. Gisela Adam-Lauer: Uni Lüneburg, Entwicklungspsychologie und klinische Psychologie, Sachverständige: „Sicherung des Kindeswohls durch Einsatz (psycho-) diagnostischer Verfahren in der Jugendhilfe“

Dr. Katharina Maucher, Psychologin und promovierte Erziehungswissenschaftlerin, ehemalige Leiterin der Kinderschutzstelle Frankfurt am Main, Sachverständige:„Kindeswille – gut, dass wir drüber gesprochen haben ...!“

Das Programm hier:

Wer Interesse an den Referaten hat, melde sich bitte.

Veranstaltungsreihe für berufstätige VerfahrenspflegerInnen, FamilienrechtsanwältInnen, RichterInnen an den Familiengerichten und MitarbeiterInnen der Jugendämter:
Fortbildung, Erfahrungsaustausch und gegenseitige Weiterbildung...
Jahrgang 2013

Veranstaltungsreihe für berufstätige VerfahrenspflegerInnen, FamilienrechtsanwältInnen, RichterInnen an den Familiengerichten und MitarbeiterInnen der Jugendämter:
Fortbildung, Erfahrungsaustausch und gegenseitige Weiterbildung...
Jahrgang 2012

Veranstaltungsreihe für berufstätige VerfahrenspflegerInnen, FamilienrechtsanwältInnen, RichterInnen an den Familiengerichten und MitarbeiterInnen der Jugendämter:
Fortbildung, Erfahrungsaustausch und gegenseitige Weiterbildung...
Jahrgang 2011

Veranstaltungsreihe für berufstätige VerfahrenspflegerInnen, FamilienrechtsanwältInnen, RichterInnen an den Familiengerichten und MitarbeiterInnen der Jugendämter:
Fortbildung, Erfahrungsaustausch und gegenseitige Weiterbildung...
Jahrgang 2010

Veranstaltungsreihe für berufstätige VerfahrenspflegerInnen, FamilienrechtsanwältInnen, RichterInnen an den Familiengerichten und MitarbeiterInnen der Jugendämter:
Fortbildung, Erfahrungsaustausch und gegenseitige Weiterbildung...
Jahrgang 2009

Veranstaltungsreihe für berufstätige VerfahrenspflegerInnen, FamilienrechtsanwältInnen, RichterInnen an den Familiengerichten und MitarbeiterInnen der Jugendämter:
Fortbildung, Erfahrungsaustausch und gegenseitige Weiterbildung...
Jahrgang 2008

Abschlussveranstaltung der Weiterbildung zum „Anwalt des Kindes“: Vorstellung der frisch ausgebildeten „Anwälte des Kindes“. Festakt am Freitag, den 20.06.08 von 16:00 bis 20:00 Uhr im Rudolf Steiner Haus, Großer Saal Mittelweg 11-12, 20148 Hamburg

Veranstaltungsreihe für berufstätige VerfahrenspflegerInnen, FamilienrechtsanwältInnen, RichterInnen an den Familiengerichten und MitarbeiterInnen der Jugendämter:
Fortbildung, Erfahrungsaustausch und gegenseitige Weiterbildung...
Jahrgang 2007

Veranstaltungsreihe für berufstätige VerfahrenspflegerInnen:
Fortbildung, Erfahrungsaustausch und gegenseitige Weiterbildung...
Jahrgang 2006

Fachtagung: Brauchen wir wieder eine Ausbildung: „Anwalt des Kindes“? Am 12.06.2006 im Hamburg-Haus, Eimsbüttel, Doormannweg 12

Fachtagung: Verfahrenspflegschaft in jugendbehördlichem Verfahren z.B. geschlossene Unterbringung in Hamburg Diskussion mit Fachleuten
Montag, den 26.09.2005 von 14:00 bis 18:00 im Hamburg-Haus, Eimsbüttel, Doormannweg 12

Montag 09.08.04 um 16:00 - 18:00: Hamburghaus Eimsbüttel Doormannsweg 12

Agentur zur Vermittlung von Verfahrenspflegschaften, Ergänzungspflegschaften, Vormundschaften: Erfahrungen aus München: Was kann in Hamburg übernommen werden?

Es berichtete: Frau Birgit Büchner, Koordinierungsstelle für Verfahrenspflegschaften in München e.V. und Anwalt des Kindes in München e.V.

Es diskutierten: alle Anwesende u.a. Helmut Eidenmüller, Amt für Familie, Jugend und Sozialordnung, Gerold Möller, Familiengericht Hamburg Mitte, Rudolf v. Bracken, Verein Anwalt des Kindes in Hamburg

Veranstaltungsreihe für berufstätige VerfahrenspflegerInnen:
Fortbildung, Erfahrungsaustausch und gegenseitige Weiterbildung...
Jahrgang 2005

Veranstaltungsreihe für berufstätige VerfahrenspflegerInnen:
Fortbildung, Erfahrungsaustausch und gegenseitige Weiterbildung...
Jahrgang 2004

Veranstaltungsreihe für berufstätige VerfahrenspflegerInnen:
Fortbildung, Erfahrungsaustausch und gegenseitige Weiterbildung...
Jahrgang 2003

Fachtag am 23.09.02:
15 Jahre Anwalt des Kindes in Hamburg e.V.: Was wurde bisher erreicht?, was ist noch zu tun?

 


[1] Hamburger Abendblatt vom 02.11.2017 „Das Kindeswohl geht vor Gericht oft verloren“

[2] Hamburger Abendblatt vom 07.11.2017 „Melanie Leonhardt hatte im Abendblatt Familiengerichte nach Kindstötung in Neugraben kritisiert, Juristen sehen sich diffamiert“

[3] ZKJ Kinderschutzrecht und Jugendhilfe 5/2018

[4] FF 6/2018

[5] ZKJ 9/10.2017

[6] Prof. Dr. Ludwig Salgo - aus Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz – KJSG) von Prof. Dr. Ludwig Salgo im Rahmen der Anhörung im Familienausschuss des Deutschen Bundstages am 19.06.2017

[7] HA vom 18./19.August 2018 – Seiten 63-66

[8] Prof. Dr. Ludwig Salgo - aus Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz – KJSG) im Rahmen der Anhörung im Familienausschuss des Deutschen Bundstages am 19.06.2017